BG & BRG Wien 3 (HIB) Boerhaavegasse
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Peers der HIB

Peers Projekt FIT FOR LIFE

ZIELE:

  • besseres Schulklima
  • Klassengemeinschaften fördern
  • Gesprächskultur entwickeln
  • Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern verbessern
  • Primärprävention (alles, was stark macht)
  • Gewaltprävention
  • Lebensraum Schule angenehmer gestalten

AUSBILDUNGSINHALTE :

  • 2 x 2,5 Tage Gordon Seminare ( Lehrer und Schüler erhalten Gesprächs- und Mediationstraining nach Gordon durch eine Gordon Trainerin)
  • wöchentliche Doppelstunde der Peers mit ihren Trainern als unverbindliche Übung) zu folgenden Themen :
    • Vorbereiten von Klasseneinsätzen zu speziellen Problemen oder Standardthemen ( Feststellen von Problembereichen/Förderung der Klassengemeinschaft/Konfliktlösung ohne Verlierer/ Präventionsarbeit“ alles was stark macht“)
    • Vorbereitung und Nachbereitung von Mediationsgesprächen
    • Vorbereitung der Peerswerbung
    • Kommunikationsstrategien
    • Körpersprache
    • Materialien und Spiele für Klasseneinsätze erproben
    • Hintergrundinformation zur Suchtprävention (zB. Magersucht)
    • Nachbereiten der Klasseneinsätze und Dokumentation
    • Grundausbildung der neuen Peers
  • Peers und Lehrer werden zusätzlich 3 x pro Schuljahr durch einen Trainer des Verein P.A.S.S.( Leitung Andreas Maurer) geschult dank Finanzierung durch Bezirksvorstehung d. 3. Bezirks


KONTAKTAUFNAHME ZWISCHEN PEERS UND SCHÜLERN :

  • Vorstellrunde in allen Klassen
  • KV bucht die Peers entweder zu einem speziellen Problem oder zu einem Standardthema
  • Info- Blatt in allen Klassen
  • E-Mail an peershib3@yahoo.de
KOMMENTAR

Das Peersprojekt FIT FOR LIFE am BG und BRG 3 (HIB) läuft seit nunmehr sieben Jahren äußerst erfolgreich und ist aus unserem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Peers sind Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen die äußerst motiviert und engagiert soziale Verantwortung übernehmen und auch immer wieder bereit sind ihre Freizeit in den Dienst der guten Sache zu stellen.

Im Rahmen dieses Projekts ist die Schulung der Dynamischen Fähigkeiten besonders hervorzuheben:

Die Schulung der Selbstkompetenz, Präsentationstechniken, körpersprachliche Elemente, Gordon Training und Feedbackregeln sollen hier ganz besonders betont werden. Davon profitieren unsere Peers in ihrer derzeitigen Entwicklung aber auch in ihrem späteren Leben. Dies zeigen Briefe die wir von unseren ehemaligen Peers immer wieder erhalten und in denen sie uns schreiben dass sie diverse Praktikumsstellen, Jobs aber auch die Aufnahme in Fachhochschulen und ähnlichen Institutionen durch den Nachweis ihrer Dynamischen Fähigkeiten erreicht haben.

Mit unseren Klasseneinsätzen bewirken wir eine Stärkung der Teamkompetenz, ein Bewusstsein der Gender Problematik und vor allem arbeiten wir an der Eingliederung von Außenseitern in die Gemeinschaft was auch Hand in Hand mit Gewaltprävention geht. Die Stärkung der Persönlichkeit bringt auch Erfolge in der Suchtprävention. Hier ist an unserem Standort die Magersuchtprävention ganz besonders zu betonen. (Ballettzeig) .

Dieses Projekt verlangt uns als Lehrerinnen einerseits sehr viel Flexibilität , Organisationstalent und die Bereitwilligkeit zur spezifischen Weiterbildung ab, ermöglicht uns aber andererseits Teamteaching und die projektbezogene Zusammenarbeit mit sozial sehr motivierten und einsatzfreudigen Schülern.
Auf Grund dieser Tatsachen erscheint es uns logisch das dieses Projekt förderungswürdig ist. (im Ausmaß von 4 Werteinheiten – 2 WE/ Person)

Prof. Mag. Susanne Koppensteiner, Mag. Ute Bauer

 

Unverbindliche Übung „Peers im Einsatz“
im Schuljahr 2006/07

Peers-Betreuer: Mag. Ute Bauer, Mag. Susanne Koppensteiner

Im Schuljahr 2006/2007 besuchten 24 Schülerinnen und Schüler der fünften bis achten Klassen die Unverbindliche Übung „Peers im Einsatz“.

Zwei fixe Peer-Stunden pro Woche dienten dazu, den Peers Informationen über weitere Modelle zur Konfliktlösung ohne Verlierer zu geben sowie Methoden zur Förderung von Klassengemeinschaft und Stärkung des Selbstwertgefühls zu vermitteln. Auch arbeiteten wir heuer sehr viel an den Themen Feedback und Mobbing Neue Spiele und Strategien wurden in der Peersstunde ausprobiert und geübt. Außerdem wurden Klasseneinsätze vor- und nachbereitet, Einzelbetreuungen sowie Problemfälle besprochen. Ein Schwerpunkt in diesem Schuljahr stellte wieder die Entwicklung von Programmen dar, die die Klassenvorstände in den KOKOKO Stunden unterstützen sollten.

Die Zusammenarbeit zwischen Alt – und Jungpeers funktionierte sehr gut. Es ist ganz besonders erwähnenswert dass die heurigen Jungpeers äußerst lernwillig, engagiert und motiviert waren und sehr schnell gemeinsam mit den Altpeers eingesetzt werden konnten.
Als Unterstützung konnten wir auch heuer wieder sehr erfolgreich Peers aus den Ballettklassen anwerben.

Das Hauptaufgabengebiet der Peers stellten in diesem Schuljahr ganz besonders Klasseneinsätze in den KOKOKO Stunden dar. Bei Schwierigkeiten oder aber auch als Ergänzung ihrer Arbeit in den KOKOKO Stunden in ihrer Klasse buchten Klassenvorstände die Peers zu bestimmten Themen, die dann ca 1-2 Stunden mit den Kindern arbeiteten. In manchen Klassen wurden die Peers mehrmals zu unterschiedlichen Themen gebucht.

Bei ihrer Tätigkeit als Peer zeigten sich die Schüler und Schülerinnen äußerst motiviert und engagiert, sie agierten sehr verantwortungsbewusst, organisierten die Einsätze und koordinierten die Arbeit in den Klassen selbstständig.
Nennenswert ist auch die Bereitschaft der Peers, in ihrer Freizeit Vorbereitungen zu erledigen oder einfach als Peer anderen Schülern zur Verfügung zu stehen.

Die Peers konnten in diesem Schuljahr zwei Seminare( Gordon Training, Mediation, und Outdoortraining – Vertrauensübungen), geleitet von Hr. Helmuth Hrabec, Verein P.A.S.S besuchen, die mit großer Begeisterung angenommen wurden.
Wir Peersbetreuer nahmen an einem Seminar im PI zum Thema Gewaltfreie Konfliktlösung und Mobbingprävention teil.

Auch dieses Schuljahr bestand das Problem, dass die Peers aus verschiedenen Klassen stammen, und es daher fast unmöglich war, Termine für fixe Peers-Stunden zu finden.

Zusammenfassend kann man feststellen, dass die Unverbindliche Übung Peers im Einsatz für sozial engagierte Schüler eine große Bereicherung im Schulalltag darstellt. Ihr Beitrag zu einem harmonischen Schulklima ist beachtenswert.

Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass, je länger es Peers an unserer Schule gibt, immer mehr Mädchen und Burschen ihre Dienste in Anspruch nehmen, und sogar Klassen von sich aus einen Peerseinsatz wünschen. Auch ist das Interesse an der Mitarbeit bei Peers im Einsatz schon bei sehr vielen Schülern und Schülerinnen der 4. Klasse gegeben.

Für uns Peer-Betreuerinnen stellt diese Tätigkeit auch im siebenten Jahr eine Bereicherung in unserem Schulalltag dar. Die Bereitschaft zur Flexibilität und zum Einsatz außerhalb der regulären Unterrichtszeit muss natürlich nach wie vor bei uns vorhanden sein. Belohnt werden wir durch erfolgreiche Einsätze und den Kontakt zu äußerst sozialen, motivierten und engagierten Schülerinnen und Schülern.


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