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Viva l' Aurora

Wir, das BG & BRG Wien3 (HIB), bekamen im Herbst vergangenen Jahres ein einmaliges Angebot der Wiener Kammeroper. Herr Direktor Holger Bleck, der Intendant der Kammeroper, stellt uns die Bühne und das Bühnenbild der im Mai stattfindenden Oper „Il nacimento dell‘ Aurora“ von Tomaso Albinoni für eine Woche zur Verfügung. Einige musikalische Schwerpunktklassen (3E, 4C, 5C, 6C) nutzten diese einmalige Chance für ein ideenreiches Schulprojekt. Wir begannen Ideen zu sammeln und nach einigen Wochen entstand daraus:

 

Viva l' Aurora: Ein musikalisches Fest der HIB

Um sich besser in die Oper hineinversetzen zu können, besuchten einige Klassen unserer Schule die „Kunst der Stunde“, ein Musikvermittlungs – Workshop in der Kammeroper. Dieser fand heuer zum zweiten Mal statt und war auf die zurzeit aufgeführte Oper ausgerichtet. Daran konnten alle Schulen teilnehmen.
Am 14. Mai sind wir dran. Wir wandelten unsere Ideen in ein Stück um, welches an diesen Tag in der Kammeroper gezeigt wird. In zwei Aufführungen können Sie in eine andere Welt, nämlich in die des Barocks eintauchen und das musikalische Fest der HIB miterleben! Mit den unterschiedlichsten Darbietungen, unter anderem von Instrumentalschülern/Innen, dem Jazz – Ensemble und Schwerpunktklassen wird Ihnen bestimmt nicht langweilig!
(Text: Nina Hanusch, 4C)

      Diashow

Viva l´Aurora ist der Titel eines Kooperationsprojekts zwischen der Wiener Kammeroper, dem musikpädagogischen Zentrum und unserer Schule.

In zwei Aufführungen am Freitag, den 14. Mai um 10 Uhr und um 18 Uhr setzen sich Schülerinnen aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven mit Barockmusik, speziell mit der Oper 'Il nascimento di Aurora' von Tomaso Albinoni auseinander.
Beim Auftritt in der Wiener Kammeroper agieren die Jugendlichen im Bühnenbild der Opernproduktion.

Unser Schulpartner bietet unseren SchülerInnen die Möglichkeit, dieses Projekt eigenverantwortlich umzusetzen. Für die Organisationsbereiche Technik, Inspizienz, Orchester, Maske/Kostüm, Dramaturgie und PR, Künstlerisches Betriebsbüro und Kasse/Billeteure/Garderobe werden jeweils ein bis zwei SchülerInnen von Mitarbeitern des Hauses eingewiesen, um nach der Einschulung die Produktion von den Proben bis zur Aufführung zu betreuen.

Kritiken nach den Aufführungen

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Kritik im Kurier

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Dr. Michael Sörös, Landesschulinspektor AHS:

Es ist mir ein Bedürfnis, mich für die Einladung zu eurem wunderbaren
Schulkonzert zu bedanken. Zu dieser gelungenen Performance möchte ich dir
und allen Verantwortlichen sehr herzlich gratulieren. Bitte richte den
betroffenen Kolleg/innen und Schüler/innen meinen Dank und meinen
Glückwunsch aus!

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Eva Obernberger, Vorsitzende des Elternvereins:

Ich möchte Ihnen zu der beeindruckenden Produktion "Aurora" gratulieren.
Der Freitagabend war für mich nicht nur, weil zwei meiner Kinder seit Wochen auf diesen Tag hinprobten, faszinierend, sondern in seiner ganzen Komplexität.

Vom ersten Schritt in die Kammeroper waren die Schüler und Schülerinnen aufmerksam zugegen.
Ich habe auch andere Produktionen der HIB, wie "Kunstgefahr", "Das Violette Nilpferd", "The
little Sweep" und zahlreiche Konzerte gesehen, allerdings war diese Veranstaltung in meinen Augen
in ihrem Zusammenspiel der vielen übernommenen Arbeiten, Aufgaben und Funktionen besonders
gelungen.

Tief berührt hat mich, mit welcher Selbstverständlichkeit die Jugendlichen miteinander
musizierten, sangen, Texte einspielten und dieses Programm gestalteten. Die ganze Veranstaltung
war höchst professionell und zeigte das tolle Potential der SchülerInnen, ProfessorInnen und der
Schulgemeinschaft.

Ich möchte mich auf diesem Wege bei allen beteiligten Professoren und Professorinnen für ihren
enormen Arbeitseinsatz, ihr Engagement und ihre gelebte Kreativität bedanken.
Aber ich möchte auch allen beteiligten Schülern und Schülerinnen gratulieren und für diesen
schönen Abend danken. Ihr habt einen wunderbaren Abend mit euren Stimmen, Instrumenten und Körpern
gestaltet, danke!

Auf noch viele schöne musikalische Abende hoffend ...

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HR DDr Wolf Peschl

Mit Aurora in der Kammeroper
Ein bezauberndes Musikprojekt des BG & BRG Wien 3 (HIB 3)

Gestützt auf eine Partnerschaft mit der Wiener Kammeroper eröffnete sich den Schülerinnen und Schülern der Musik-Schwerpunktklassen (3E, 4C, 5C, 6C) des BG & BRG Wien 3 (HIB) die Möglichkeit in der Kulisse der dort eben produzierten Oper "Il nascimento dell' Aurora" von Tomaso Albinoni ein umfassendes Musikprojekt (unter Verwendung von Ausschnitten aus dieser Oper) zu spielen, zu singen, zu tanzen und zu gestalten.

An Stelle von sonst so oft langweiligen "Vorspielabenden" konnten die begabten und überaus engagierten Jugendlichen eine wirklich abwechslungsreiche "Revue" unter Einbeziehung von barocker, klassischer, jazziger, moderner und experimenteller Musik im Zusammenwirken mit verbindenden Texten im Orchestergraben, auf der Bühne sowie auf den Rängen in Szene setzen.
Im Zusammenwirken mit der Wiener Musikuniversität durften einige Klassen als Vorbereitung für das Musikprojekt die "Kunst der Stunde", ein Musikvermittlungs-Workshop in der Kammeroper besuchen und sich mit der Komposition Albinonis vertraut machen bzw. daraus Anregungen für das eigene Musikprojekt schöpfen.

Auf der Basis dieser vorbildlichen musikpädagogischen Einführung entfaltete sich am 14. Mai 2010 vor den Augen und Ohren der geneigten Zuhörerschaft sowohl am Vormittag wie auch am Abend ein breiter musikalischer Bogen: Neben Auszügen aus Albinonis "Geburt der Morgenröte" wurden an barocker und klassischer Musik (vom Orchestergraben aus bzw. in kleineren Formationen auch auf und neben der Bühne) unter anderem Bach, Händel und Vivaldi zu Gehör gebracht. Vom Balkon des ersten Ranges steuerte eine Jazzcombo Swing-Rhythmen bei und knapp vor Schluss sorgte eine Percussiongruppe mit Cachons und Stangen (wie sie in der Capoeira Verwendung finden) für eine mitreißende und lautstarke Performance.

Unterschiedlich wie die Musikstücke war auch die Qualität. Neben sehr bemühten, aber noch schülerhaften Darbietungen erfolgten auch echte Talentproben, wie etwa die von Sofia Liu vorgetragene Sarabande aus Bachs 2. Solopartita.

Als besonders originell dürfen die Zwischentexte hervorgehoben werden, die unter der Thematik "Mein Tagesanbruch" von Schülerinnen und Schülern der 5C zwischen Lust und Frust zu Papier gebarcht wurden.
Nicht alle schienen von "Eos, der rosenfingrigen Morgenröte" (wie sie uns Homer in der Ilias nahe bringt) inspiriert zu sein; für manche ist wohl Aurora vergeblich geboren worden und errötet ...

Dass zahlreiche Schülerinnen und Schüler intensiv in die Organisationsbereiche Technik, Inspizienz, Maske, Kostüm, Dramaturgie, Betriebsbüro sowie an der Kassa, als Billeteure bzw. Garderobierinnen aktiv eingebunden wurden darf als besonders erfreulich festgehalten werden und spiegelt die Lebensnähe des gesamten Musikprojekts trefflich wider.

Ein schulisches Projekt solchen Umfangs und solcher Breite benötigt natürlich umfangreiche und langwierige Vorbereitungsarbeit und eine ausgeklügelte Logistik. Dafür sei den etwa zwanzig Professorinnen und Professoren herzlichst gedankt, die in monatelanger Planungs- und Übungsarbeit als glänzend eingespieltes Team das festliche Musikprojekt ins Leben gerufen und so erfolgreich über die Bühne gebracht haben. Viva l’Aurora!

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