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Mahnmal Aspangbahnhof

Am Donnerstag, den 7. September 2017, war unsere Klasse, die 7C, im Rahmen des Geschichtsunterrichts mit unserer Professorin Mag. Edith Haslinger bei der Mahnmaleröffnung am ehemaligen Aspangbahnhof im heutigen Leon-Zelman-Park, nahe unserer Schule. Das Mahnmal wurde von PRINZpod entworfen und soll daran erinnern, dass von hier in den Jahren 1939 und 1941/42 47 Tranporte mit Jüdinnen und Juden in nationalsozialistische Ghettos, Vernichtungslager und Mordstätten abfuhren.

Das Kunstwerk selbst stellt zwei Bahngeleise dar. Die eine Schiene in Fahrtrichtung trägt die Innschrift „47 035 Deportierte“, auf der anderen Schiene gegen die Fahrtrichtung steht „1073 Überlebende“. Die immer enger zusammenlaufenden Gleise führen in einen dunklen, hohlen Betonblock, der das Ungewisse darstellen soll, ein Symbol für den Tod, das Nichts, das Vergessen.

Die Stimmung war gedrückt. Zum Auftakt der Eröffnungsfeier spielte ein Saxophon-Quartett, danach wurden bedeutende Reden gehalten. Uns Schüler beeindruckte am meisten, dass tatsächlich noch Zeitzeugen anwesend waren. Es war ein ergreifendes Erlebnis, bei diesem Gedenkakt dabei gewesen zu sein.

(Text: Flora, Mara und Mia, 7c, Fotos: Mona, 7c)


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