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St.Petersburg - Workshop: „Qualität ist kein Zufall“

Die Ökologisierung von Schulen
Auf dem Weg zum Umweltzeichen für Schulen

Am 19. Februar 2016 machte sich eine kleine Gruppe der 7C (Bernadette, Lucia, Tamara, Konrad, Linus und Timothy) mit Frau Professor Binder-Knoll auf den Weg nach St. Petersburg, um an einem Workshop teilzunehmen, aber auch um die Stadt kennenzulernen.

Wir hatten dazu drei ganze Tage zur Verfügung. Am Dienstag war auch für uns Schüler und Schülerinnen „Arbeit“ angesagt.

Nun aber der Reihe nach. Samstag kamen wir wegen der Zeitverschiebung erst gegen 17 Uhr im Hotel an und machten uns sogleich auf den Weg zum Nevsky-Prospekt, der Mainstreet in St. Petersburg. Gigantisch, riesig, beeindruckend!

Das Begrüßungsabendessen mit der Bildungsbeauftragten von KulturKontakt Austria, Mag. Norma Kirchler, nahmen wir in dem sehr romantischen, stimmungsvollen Lokal „Idiot“ ein, benannt nach dem Stück von Dostojewski.

Der Sonntag war unser eigentlich erster Tag in der Stadt. Wir nutzten ihn dazu, uns ein bisschen umzusehen und die Stimmung in uns aufzunehmen. Als Erstes fuhren wir mit der wunderschönen Metro zum „Ploshchad Lenina“ (Leninplatz) ans andere Newa-Ufer. Es war kalt, aber sehr sonnig. Das verleitete uns zu einem Spaziergang entlang der Newa und führte uns zur Peter-und-Paul-Festung.

Nach einer Stärkung im vegetarischen Restaurant „Ukrop“ (auf Deutsch „Dille“) flanierten wir noch eine Weile am Nevsky-Prospekt, der bereits erwähnten „Hauptstraße“ der Stadt, und landeten im sehenswerten Café „Kupetz Elyseevs“, das sich in einer schön erhaltenen Jugendstilhalle befindet. Am Abend nahmen wir noch eine Fast-Food Erfahrung der anderen Art bei „Russo-Burger“ mit.

Am Montag war Frau Professor Binder-Knoll beim Workshop beschäftigt und wir machten Sightseeing in Begleitung von Schulkolleginnen und -kollegen aus St. Petersburg. Verständigungsschwierigkeiten waren wohl vorhanden, aber dank Tamara konnten wir alle Missverständnisse aus dem Weg räumen.

Am Dienstag wurde uns die Ehre zuteil, eine russische Schule genauer kennenzulernen. Nach einer Begrüßungsrede führten Schüler und Schülerinnen ein Schattenspiel auf. Interessiert hörten wir den Vorträgen zu und präsentierten im Anschluss daran unser Gymnasium.

Wir wurden auch noch in den Turnsaal gebeten, wo wir testen konnten, wie gut unsere Haltung ist. Anschließend genossen wir das Mittagessen im Speisesaal der Schule. Als Nächstes nahmen wir an einer Führung durch das Schulgelände teil, bei der wir eine beeindruckend vielfältige Orangerie, eine Beobachtungsstation für Tiere und die Chemielabore besichtigten. Zum Abschluss schenkte man uns mit viel Liebe gemachte Bilder in selbstgenähten Taschen und präsentierte ein Musical namens „We love school“. Für all diese Aktivitäten waren die Kinder extra aus den Osterferien in die Schule gekommen!
Nach der beeindruckenden Darbietung verabschiedeten wir uns mit dem Motto „We love YOUR school“.

Den Abend verbrachten wir in der „Philharmonie“ und lauschten den St.Petersburger Philharmonikern.

Der Mittwoch war für uns Schüler und Schülerinnen wieder frei. Ganz ehrlich, wir mussten uns einmal richtig ausschlafen, während Frau Professor Binder-Knoll eine weitere Schule am Rande von St. Petersburg, in der Nähe vom Katharinenschloss, besuchte. Wir fuhren mit der Metro zunächst einfach ins Blaue und retour und suchten dann alle wichtigen Sehenswürdigkeiten wie die Eremitage und die Blutskirche auf, die man unbedingt gesehen haben muss. Der Abend war für eine Ballettaufführung im Mariinsky-Theater reserviert. Besonders beeindruckt waren wir vom Gebäude.

Es war eine sehr intensive, wunderbare Zeit! Aber drei Tage sind einfach zu kurz, darum werden wir ganz sicher wiederkommen!

(7C, Binder-Knoll)

 


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