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Gefilzte Handspielpuppen

 



Gefilzte Handspielpuppen

Ein Projekt der 1A im Schuljahr 2004/2005

Filzen- Wie geht das?

Wem schon einmal ein Pullover in die Waschmaschine gerutscht ist, welcher nur Handwäsche verträgt, der kennt den Filzeffekt: durch Wärme, Feuchtigkeit und Reibung verhängen sich die Wollfasern ineinander und bilden schließlich eine feste Fläche. Dies beruht auf der Struktur der Wollfasern, welche dachziegelartige Schuppen haben. Durch Reibung, Feuchtigkeit und Wärme verhängen sich diese Schuppen und aus dem lockeren Wollvlies entsteht Filz.

Je heißer das Wasser, desto schneller erfolgt der Filzprozess. Die Verwendung von (Schmier-)Seife verändert den ph-Wert der Lösung und fördert ebenfalls das Verfilzen. Durch das abschließende Walken werden die Fasern ineinander geschoben, wodurch der Filz gefestigt wird. Dabei schrumpft das gefilzte Werkstück stark. Dies muss bei der Planung des Werkstücks berücksichtigt werden.

Die 1A-Klasse probierte die Technik des Filzens aus. Zunächst wurden Bälle gefilzt, um ein Gefühl für das Material und den Filzvorgang zu bekommen. Danach wurden Entwürfe für Handspielpuppen gezeichnet und dieser Form nach gefilzt. Zuletzt wurden noch Augen, Ohren, Zungen, aufgenäht..

(Prof. Kova)