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Philosophie des Glücks
 
 
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Wahlpflichtfach:
Positive Psychologie und Philosophie des Glücks

In den letzten Jahren entwickelte sich innerhalb der Psychologie eine neue Richtung: die Positive Psychologie. Martin Seligmann, der Begründer dieser neuen Wissenschaft hat entdeckt, dass sich die Psychologie vor allem darauf konzentriert hat, was Menschen krank macht und wie sich das auf Erleben und Verhalten auswirkt. Die Positive Psychologie untersucht, was Menschen gesund, erfolgreich und glücklich macht, was sie stärkt und motiviert.

Das Thema Glück machte auch vor der Schule nicht halt. In Großbritannien ist an einer Eliteschule schon im Jahr 2006 das Fach „Glück“ eingeführt worden und an einer Heidelberger Schule wird seit 2007 das „Schulfach Glück“ mit großem Erfolg unterrichtet.

Seit dem Schuljahr 2010/11 macht Glück auch bei uns Schule.

Ziel des Unterrichtsfaches ist es, dass die Jugendlichen lernen, was sie selber beitragen können, um ein glückliches und selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Kinder erfahren, wie sie sich vorbereiten können für das Glück, welche Auswirkung ihre Gedanken auf die Gefühle haben und umgekehrt, welche Rolle eine gesunde Ernährung und Bewegung für ein glückliches Leben haben und natürlich sollen sie verstehen, wie unser Gehirn funktioniert und wie man es optimal bedient. Einer der wichtigsten Aspekte ist die Gestaltung von Beziehungen, die soziale Kompetenz und Empathiefähigkeit sowie ein wertschätzender Umgang miteinander. Da zum „Glück der Fülle“ (Wilhelm Schmid) auch das Bewältigen von schwierigen Situationen gehört, sind Themen wie Depression, Ängste, Schlafstörungen, Süchte,... auch Inhalte des Wahlpflichtfaches.

Ein weiterer wichtiger Teil des Unterrichts sind Lehrausgänge, z. B. ins V. Frankl Zentrum, wo wir über den „unbеdingten Sinn des Lebens“ diskutieren oder in ein Altersheim, um mit den älteren Menschen über ihr Glück zu sprechen. Es kommen Gastreferenten wie z. B. die Glückstrainerin Mag. Heidi Smolka und der Glücksphilosoph Mag. Michael Preiner. Aber auch Kollegen haben viele spezielle Kompetenzen, die sie in das WPF einbringen können (Konfliktlösung, Yoga, Klangmassage, …).

Die Schülerinnen und Schüler bekommen dadurch viele konkrete Anregungen für die positive Gestaltung ihres Lebens und ihres Alltags.

(Maria Angleitner, 2011)

 

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